Themen

Der Waldbesitzerverband Brandenburg e.V. bearbeitet ein breites Spektrum an Fragen rund um die Themen Wald und Forstwirtschaft. Beiträge dazu finden sich hier.

Für Fragen zu den Veröffentlichungen wenden Sie sich bitte an die Verbandsgeschäftsstelle. 

Pressemeldung 30.04.2020

Forum Natur Brandenburg e.V. und Waldbesitzerverband Brandenburg e.V.

Wendorff: „Hoch angehalten tief abgekommen – wer mehr Gerechtigkeit verspricht aber Mehrbelastungen liefert, der macht keine Politik für den ländlichen Raum!“

Weber: „Jahrzehntelang haben wir für die Entlastung des Waldes bei den Beiträgen zu den Wasser- und Bodenverbänden gekämpft, unsere Solidarität mit den Landwirten sah anders aus! Unsere Faktoren waren ein Kompromiss zur Solidarität zwischen dem Städte- und Gemeindebund, den Landwirten und Waldeigentümern, die jetzige Umsetzung der Landesverwaltung macht diesen Konsens kaputt!“

Hammerschmidt: „Das ist Verrat an einem ausgewogenen und sorgfältig unter allen betroffenen Eigentümern in Stadt und Land ausgehandelten Kompromiss. Schäbig, wie einzelne Fraktionen, kaum sind sie in der Regierung, hoch und heilige Versprechen bedenkenlos brechen."

Pressemeldung 30.04.2020

Während zu Beginn der Jagdzeit alle Brandenburger Jagdausübungsberechtigten (JAB) mit der Erfüllung der Abschusspläne beginnen können, stehen JAB im Landkreis Potsdam-Mittelmark mit leeren Händen da. Denn ohne genehmigten Abschussplan, keine berechtigte Jagdausübung auf Rot- und Damwild.

Thomas Weber, Vorsitzender des Waldbesitzerverbandes Brandenburg e.V., “Der Klimawandel ist für den Wald und seine Besitzer eine enorme Herausforderung, da müssen alle Beteiligten kreativ zusammenarbeiten, sonst ist das Scheitern vorprogrammiert. Die Möglichkeit zur Jagdausübung für den Wald gehört dazu.“

Pressemeldung 24.04.2020

Thomas Weber, Vorsitzender des Waldbesitzerverbandes Brandenburg e.V.: „Den Bäumen ist am dem Tag des Baumes nicht nach Feiern, Hitze, Dürre und Fressfeinde machen ihnen das Leben schwer. Die anhaltende Dürre könnte die dramatischen Entwicklungen der letzten beiden Jahre noch deutlich gefährlicher machen für den Brandenburger Wald.“

Potsdam - Die Ausbleibende Niederschläge und warmtrockene Winde verschlimmern die bislang schon dramatische Waldschutzsituation in weiten Teilen Brandenburgs erneut. Die Waldbrandgefahr steigt stetig, die Wasserreserven im Boden sinken rapide und die Forstkulturen dürsten in staubtrockenen Sandböden dahin. Neu hinzukommen die jetzt massiver auftretenden Dürreschäden auch bei alten Bäumen.

Pressemeldung 20.12.2019

Potsdam – Die Ergebnisse des Waldzustandsberichtes 2019 in Brandenburg verdeutlichen die Situation, auf die Waldbesitzer*innen in Brandenburg und der gesamten Bundesrepublik seit einiger Zeit hinweisen. Dürren, Brände und Insektenkalamitäten bedrohen die Wälder in einem bislang nicht gekannten Ausmaß. Ob Laub- oder Nadelbaum, Staats- oder Nichtstaatswald, monofunktionales Schutzgebiet oder multifunktional bewirtschafteter Wald, alle leiden gemeinsam an den extremen Veränderungen ihrer Umwelt. Ideologisierte Parolen zur Forstwirtschaft oder romantische Wunschvorstellungen zur künftigen Waldgestalt helfen niemandem weiter. Der Waldbesitzerverband Brandenburg e.V. erteilt daher politischer Effekthascherei eine klare Absage. Vorsitzender Thomas Weber: „Was der Wald und seine ordnungsgemäße, multifunktionale und nachhaltige Forstwirtschaft jetzt brauchen, ist das Ernstnehmen faktenbasierter, wissenschaftlicher Grundlagen des Waldbaus und der standortsgerechten Forstwirtschaft, ganz wie es Greta Thunberg gebetsmühlenartig rät: Vertraut auf die Wissenschaft.“

Pressemeldung 22.05.2019

Der befallene Wald ist akut gefährdet.

Mit dem Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Berlin Brandenburg (Az. OVG 11 S 40.19 / VG 4 L 358/19 Potsdam) vom vergangenem Freitag wird auf Antrag eines Lobbyverbandes der Rettungseinsatz von mehreren tausend Hektar Wald in Brandenburg vor dem Kahlfraß durch die Nonnenraupen verhindert. Damit ist der Wald vieler Eigentümer in höchster Gefahr.

Pressemeldung 10.05.2019

Waldschutzeinsatz bei Belitz ist Notlösung angesichts des Kahlfraßes durch Schädlinge. Waldbesitzer fordern Rückkehr zur sachlichen Auseinandersetzung

Potsdam/ Paaren/ Beelitz. Für die Waldbesitzer rund um Beelitz ist der Waldschutzeinsatz die absolute Notlösung, um die Waldgebiete vor Kahlfraß und Zerstörung zu retten. Angesichts der anhaltenden Wetterextreme sind die Wälder derartig geschwächt, dass eine Schädlingsexplosion wie in diesem Frühjahr ganze Wälder zerstören kann. "Zurzeit gibt es keine andere Möglichkeit, die Wälder zu retten und den Waldumbau nicht zunichte zu machen", sagte Thomas Weber, Vorsitzender des Waldbesitzerverbandes Brandenburg, "daher muss dieser Einsatz bis zum Ende durchgeführt werden".

Pressemeldung 08.05.2019

Über 1100 Waldeigentümer sind für den Pflanzenschutzeinsatz bei Beelitz / Vorsitzender des Waldbesitzerverbandes Brandenburg warnt von Kahlfraß und Waldzerstörung

Der Pflanzenschutzeinsatz im Waldgebiet rund um Beelitz konnte am Montag nicht durchgeführt werden: Das Wetter sowie ein Widerspruch, den die Anwohner mehrerer Gemeinden eingereicht haben, hatten dies verhindert. „Unserer Wälder müssen jetzt gerettet werden“, sagte der Vorsitzende des Waldbesitzerverbandes Brandenburg, Thomas Weber, „daher muss dieser Einsatz stattfinden“. Die Dürre im vergangenen Sommer, die vorangegangenen Stürme und der milde Winter haben die Wälder geschwächt. Dadurch konnten sich Schädlinge wie die Nonne in den Wäldern bei Fichtenwalde, Borkheide und Borkwalde rasant vermehren. Die Befallsdichte sei so hoch, dass die Raupen den Wald 25 Mal kahlfressen könnten. „Wir befinden uns in einer Notlage: Wird jetzt nicht gehandelt, dann werden die Wälder in Kürze keine Nadeln mehr haben und absterben“, so der Vorsitzende.  

Pressemeldung 02.05.2019

Waldbesitzerverband Brandenburg fordert: Wälder müssen jetzt gerettet werden / Tausenden Hektar Wald droht Kahlfraß durch Schädlingsbefall / Einsatz von Pflanzenschutz für Anfang Mai geplant 

Ein Waldgebiet bei Beelitz in Westbrandenburg ist durch die rasante Vermehrung der Nonne, eines Waldschädlings, in seiner Existenz bedroht. Daher plant der Landesforstbetrieb Brandenburg im Mai den Einsatz mit einem Pflanzenschutzmittel, um die Wälder in Fichtenwalde, Borkheide und Borkwalde zu retten. Dieser Einsatz würde auf den Flächen des Bundesforstes, der Gemeinde Beelitz und von privaten Waldeigentümern stattfinden. „Die Waldeigentümer bangen um ihre Wälder - alle Zeichen stehen auf Rot“, sagte Thomas Weber, Vorsitzender des Waldbesitzerverbandes Brandenburg. „Wenn wir jetzt nicht handeln, stirbt der Wald und unsere Kinder und Enkel stehen vor Kahlflächen.“ Der Einsatz von Pflanzenschutz im Wald sei immer eine „Ultima Ratio“, wenn keine anderen Mittel gegen den Kahlfraß helfen, betonte er. Von rund 1000 angeschriebenen Waldeigentümern hatten lediglich 6 Eigentümer Bedenken.

Pressemeldung 12.04.2019

Eberswalde. Die Lage ist ernst – Es geht um die Existenz des Waldes. Politiker und Forstexperten fordern 500 Mio. € für die Rettung des bedrohten Waldes in den nächsten fünf Jahren.

Am 12.04.2019 trafen sich die Waldbesitzer Brandenburgs um zu diskutieren, wie angesichts der katastrophalen Lage der Wald im Land gerettet werden kann. Im Zuge der Klimakatastrophe geht es nicht mehr um Naturnähe oder bestimmte Baumarten sondern um das bloße Vorhandensein von Wald.

Pressemeldung 27.03.2020

Forum Natur Brandenburg e.V.

Wendorff: „Dass Minister Vogel die zahlreichen Novellierungsvorhaben der Legislaturperiode mit einer Scheinbefassung beginnt, ist eine schwere Hypothek für die kommenden vier Jahre!

Weber: „Nachdem Brandenburg mit der ersten Biberverordnung den bundesweiten Maßstab vorgelegt hatte, bekundet der Minister nunmehr sein umfassendes Misstrauen und konterkariert diesen Erfolgsansatz!“

Wellershoff: „Die gegenwärtige Situation zu missbrauchen, um eine Verordnung ohne weiteren Dialog zu unterzeichnen, ist extrem schlechter politischer Stil, den wir so von Minister Vogel nicht erwartet hätten!

Potsdam: Mit Unverständnis haben die Verbände des ländlichen Raums auf die gestern Abend eilig in Umlauf gebrachte neue Biberverordnung des Landes reagiert.

Pressemeldung 24.09.2019

Forum Natur Brandenburg e.V.

Wendorff: „Wir brauchen einen neuen Brandenburger Weg des Miteinander von Stadt und Land!“ Weber: „Die neue Landeregierung wird vielfältiger. Diese Vielfalt muss auch in der Politik ankommen!“ Hammerschmidt: „Wir fordern einen Kulturlandschaftsbeirat, der dem ländlichen Raum eine Stimme gibt!“ Anlässlich der seit gestern laufenden Koalitionsverhandlungen von SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen haben sich die Verbände im ländlichen Raum mit sechs Punkten an die Verhandlungspartner gewandt.

Pressemeldung 13.08.2019

Forum Natur Brandenburg e.V.

Wendorff: „Was die Verwaltung nun vorgelegt hat ist ein Stück aus dem politischen Tollhaus. Der Konsens aller Akteure im ländlichen Raum wird einseitig in die Belastung weniger umgedreht!“

Hammerschmidt: „Die Verwaltung hat sich mittlerweile rechtsstaatlich entkoppelt und macht längst ihre eigenen Gesetze. Parlament und Zivilgesellschaft spielen offenbar keine Rolle mehr - der Brandenburger Weg ist tot!“

Weber: „Der Verwaltung ist es gelungen den vom Parlament gestützten Verbändevorschlag zum Wassergesetz vollständig zu torpedieren, raus gekommen ist ein Blendwerk der Enttäuschung!“

Potsdam - Mit Empörung und auch Zorn haben die Verbände im ländlichen Raum auf die am vergangenen Freitag in die parlamentarische Unterrichtung gegebene Verordnung zum Wassergesetz reagiert.

Pressemeldung 07.12.2018

Forum Natur Brandenburg e.V.

Weber: „Forstwirtschaft in Brandenburg war 20 Jahre lang ein Steinbruch der menschlichen und materiellen Ressourcen; fangen Sie endlich an Entscheidungen zu treffen, die Sinn machen!“ Anlässlich der heutigen Anhörung in der Enquetekommission zur „Wertschöpfung der Forstwirtschaft im ländlichen Raum“, hat der Vorsitzende des brandenburgischen Waldbesitzerverbandes und Vorstand im Forum Natur, Thomas Weber, deutliche Worte zur desaströsen Forstpolitik gefunden. Die letzten 20 Jahre seien rückblickend für die Forstwirtschaft in Brandenburg eher ein Desaster und eine unglaubliche Kette von Fehlentscheidungen in der Politik und insbesondere in der Verwaltung gewesen.